Beschreibung der Retterklippe

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Beschreibung der Retterklippe

Beitrag von Arcados am Mi Jun 28, 2017 1:22 am

Donnern und Grollen erfüllt die Lüfte. Schwingen von dämonischen Gargoylen verfinstern das Himmelszelt. Immer wieder ertönt ein elendes Kreischen oder ein verhängnisvolles Brüllen aus weiter, weiter Ferne. Der Norden des Lagers der Koaliton, dem militärischen Bunde, der Vereinigung all jener Streitkräfte und Orden Azeroths, ward in den letzten Tagen befestigt und verstärkt. Kanonen wurden aufgestellt. Immer wieder und wieder feuern sie unter einem lauten Knallen und dem Aufsteigen von Rauchschwaden, künden von den dreckigen, niederen Kreaturen der Hölle in Reichweite der Artillerie. Die Stimmung ist gedrückt. Tapfere Männer und Frauen, Krieger oder Zauberkundige, sitzen bei ihresgleichen oder zusammen. Die meisten sind verletzt. Die Stimmung ist gedrückt. Immer wieder schallt ein lautes, qualvolles Schreien voller sakrischer Pein aus dem Lazarett durch die Lüfte. Und es ist heiß. So schwül. So schrecklich drückend legt sich die feuchte Luft um den Leibe, drückt den Schweiß aus jeder einzelnen Pore, während der Boden unter den Stiefeln im Gefühl förmlich zu glühen scheint. Immer wieder blitzt immer wieder einmal die Barriere auf, welche sich schützend um das Lager der Orden legt.


Zuletzt von Arcados am Mi Jun 28, 2017 4:40 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Re: Beschreibung der Retterklippe

Beitrag von Arcados am Mi Jun 28, 2017 4:40 pm

Beschreibung der Retterklippe
Inmitten der Hölle, diesem verderbten, zerklüfteten und trostlosen Land, in dessen Ferne bereits die Verderbnis mit ihrem widerwärtigen, teuflischen Grün glüht und höhnt, findet sich auf einem Felsen, einer Klippe die erste und letzte wahre Bastion der Hoffnung gegen die dämonische Apokalypse: Ein stark befestigtes, militärisches Lager, auf dessen Banner das Zeichen der Koaliton von Azeroth prangt: Das Banner der Legionsrichter. Inmitten seines Zentrums finden sich unzählige große und kleine Zelte wieder, dicht an dicht aneinandergereiht bilden sie jeweils unter den eigenen Bannern die unterschiedlichen Lager der Mitglieder des Zweckbündnisses, während nur wenige Gebäude und Strukturen aus Stein zu sehen sind. Kleinere Fackeln säumen die brüchigen Pfade und sorgen für ausreichend Licht.

Die Basis wurde von hohen, stählernen Palisaden und Barrikaden am Rande der Klippe verstärkt, welche mit erhöhten Stellungen und Laufstegen versehen wurden. Während sich auf den Laufstegen eine Reihe von Bogenschützen und wenigen Magiern befinden, sind auf den Stellungen Katapulte und sogar einige wenige Kanonen stationiert. Wer vorbeigeht, der erblickt: Schwitzende und kräftige Arbeiter ziehen immer wieder geschlossen über einen quietschenden Flaschenzug in Lappen eingehüllte, mit Öl getränkte Brocken und Munition nach oben, ehe sie in die Katapulte geladen und abgefeuert werden, ehe das Seil unter dem neuerlichen Spannen ächzt. Unaufhörlich rattern die Katapulte. Ímmerzu knallen und qulamen die großen, massiven Kanonen in die weite Ferne der verderbten Lande...

Die verstärkten Ruinen eines Magierturms, entsprungen einer uralten, längst vergessenen Zivilisation, streckt sich am höchsten Punkt der Klippe in die Lüfte. Vereinzelte Runen zeichnen sich auf dem Gestein ab, während von der Spitze aus die ausströmende, arkane Macht zu sehen ist, welche sich wie ein schützender Schild um das Lager legt, kaum sichtbar für das blanke Auge. Nur immer wieder flackert er auf, wenn die verfinsterten Schwingen von streunenden Gargoylen über sie schaben. Nur wenige Meter entfernt des Magierturms erhebt sich die befestigte Struktur eines Haupthauses.

Rein und vom Lichte gesegnet. Wer diese Wasser trinkt, der wird genesen – so spricht eine alte Legende. In den besudelten Landen wie diesen aber wird dieser Brunnen im Zentrum des Lagers jedoch einzig und allein die Klarheit und Reinheit dieser Quelle an trinkbarem Süßwasser dienen, auf dass die Kehlen der Soldaten feucht bleiben und nicht austrocknen. Einzelne Priester und Wachen sind immer wieder in der Nähe des Brunnens zu sehen. Rundherum erheben sich einige Lagerfeuer und große Zeltunterstände, unter welchen sich voneinander getrennt einzelne Glaubensaltäre finden, Tische für Speis und Trunk, ein Rüstlager und ein Lazarett. In den Bereichen hinter den großen Zelten bishin zu der Palisade an den Klippen erstrecken sich die einzelnen Lager der Orden selbst.


Schlussendlich findet sich im untersten Teil der Retterklippe nebst zahllosen weiteren Zelten das Heiligtum der Nachtelfen. Ein uralter, großer Mondbrunnen aus der Hochzeit der Kaldorei weilt nahe der Klippe, indessen deren Wasser der Ewigkeit im Glauben der Schwesternschaft die göttliche Macht von Elune selbst ausstrahlt. Spürbar greift sie nach der Verderbnis in unmittelbarer Nähe, welche vom Grabmal des Sargeras immer tiefer in die Erde sickert und sie besudelt, vertreibt und läutert sie, sodass darum gar noch ein wenig mattes, trockenes Gras aus der Erde sprießt.

Die Stimmung ist bedrückt. Die Stimmen im Lager selbst recht still, gemeinhin nur stets sehr leise. Der Ernst der Lage nach gerade den letzten Schlachten kaum näher, als je zuvor. Soldaten der Koaliton marschieren mit knallenden Stiefelschritten und scheppernder Rüstung in Formation bisweilen durch das Lager, übend, sich auf einen Einsatz vorbereitend oder zu einem solchen aufbrechend. Kräftige, schweißgebadete Arbeiter schleppen Kisten, Säcke und Waffen von einem Ort zum anderen oder schleifen an Seilen Karren oder größere Artillerie mit sich. Priester, Magier oder göttliche Zauberkundige anderer Art sind immer wieder abseits zu sehen, wie sie leise miteinander sprechen, magische oder spirituelle Rituale ausführen. Und dann sind da noch die finsteren Gestalten. Die Zwielichtigen. Das notwendige Übel. Ebenfalls abseits bewegen sie sich meist dunkel berobt und mit gesenktem Haupt, schwarz und finster gerüstet oder durch und durch mit dämonischen Glyphen bemalt.

Aus dem Lazarett selbst dringen immer wieder laute und qualvolle Schreie durch das ganze Lager. Sterbliche Streiter, welche blutverschmiert und unter sakrischen Schmerzen den Händen der Heiler entgleiten. Verstümmelt, beinahe gänzlich verbrannt, teils mit fehlenden Gliedmaßen oder gebrochenen, abstehenden Knochen füllen sie beinahe sämtliche Liegen des Lazaretts und werden von den unterbesetzten Heilern und Feldschern notdürftig und hektisch versorgt, während in anderen Ecken vereinzelte Krieger und Kämpfer sitzen, die Hände um die Beine geschlungen, zitternd und apathisch in die Leere starrend. Erst vor kurzem kamen die Überlebenden des Angriffes auf die nahe Teufelsgarnison zurück...



Der Magierturm


  • Der Magierturm der Retterklippe ist mit den uralten, arkanmagischen Schutzzaubern einer längst vergangenen Zivilisation der Kaldorei versehen, welche von den Magiern der Kirin Tor umgewandelt, verbessert und angepasst wurde: Vom Magierturm aus legt sich ein starker arkanmagischer, unsichtbarer Schild- und Schutzzauber über die Retterklippe, welcher die infernale Artillerie der Dämonen abwehrt und verhindert, dass sie eigene Portale in der Retterklippe erschaffen.
  • Zahllose Runen und Glyphen sind innerhalb des Magierturms in den Stein gemeißelt oder an die Mauern gezeichnet. Der Magierturm scheint seine Macht direkt von den Leylinien zu beziehen.
  • Mithilfe eines starken, arkanen Fokus ist es möglich, die arkanen Mächte zu bündeln. So erstarkt der magische Schutzzauber, die Mächte des Magierturms regenerieren schneller und des Weiteren vermögen die Magier den chaotischen Kräften auf der Verheerten Küste zu trotzen und über den Fokus stabile und sichere Portale zu den Verheerten Inseln zu erschaffen.
  • Regelmäßige Versorgungsgüter erscheinen im Magierturm.



Der Mondbrunnen
Ein uralter, nachtelfischer Mondbrunnen, welcher einen kleinen Teil von der Macht von Elune selbst beherbergt. Eben jene dämmt die chaotischen, verderbten Mächte des Grabmal des Sargeras ein, welche die Verheerte Küste beinahe bis auf das Grundgestein verderben. In diesem Sinne gibt es kaum Verderbnis in dem Territorium der Retterklippe. Das vereinzelte, wenn auch sehr trockene Gras kündet von ein bisschen Leben, dass sich seinen Weg an die Oberfläche bahnt.

((OoC-Anmerkung: Das Wort "Netherdistruptor" ist furchtbar! Nach Kräften vermeiden!))


Das Haupthaus:
Das Haupthaus, auch Kommandozentrale genannt, ist ein befestigtes Gebäude, welches ebenfalls mit einem Schutzzauber belegt wurde. In seinem Inneren halten das Oberkommando, die einzelnen Ordensführungen sowie die Kommandanten und Offiziere der Legionsrichter ihre Kriegsräte ab. Kartenmaterial und offizielle wie öffentliche Kriegsdokumente und Aushänge sind hierin einzusehen. Soldaten der Legionsrichter bewachen das Hauptgebäude und kontrollieren den Einlass.

Neben dem Haupthaus befindet sich des Weiteren, unmittelbar an das Gebäude angeschlossen, eine Lagerhalle. Ein Mysterium der Arkanen Magie sorgt dafür, dass es innen viel größer ist und viel mehr Platz da ist, als es von außen hin anmutet. Im Inneren der Lagerhalle befinden sich Nahrungsvorräte, Waffen, Ausrüstung, geringe, magische Komponenten und medizinische Güter.


Zuletzt von Arcados am Sa Jul 01, 2017 12:57 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Das Lager der Silbernen Hand

Beitrag von Arcados am Mi Jun 28, 2017 5:31 pm

Das Lager der Silbernen Hand befindet sich auf der mittleren Ebene der Retterklippe im westlichen Bereich. Die Banner der Silbernen Hand wehen stolz unter mehreren dicht an dicht gereihten Zeltstraßen, in welchen - obgleich etwas voneinander getrennt - all jene Paladine lagern, dessen Orden sich unter dem neuen Zusammenschluss zusammengefunden haben. Hauptsächlich aber die Ritter der Silbernen Hand selbst.

Im Zentrum des Lagers wurde ein kleiner Altar des Lichtes aus hellem Stein unter einem Zeltunterstand errichtet, in welchen kunstvolle, verschnörkelten Zeichen des Heiligen Lichtes und den Symboliken der Silbernen Hand eingemeißelt wurden. Ein hellblaues Deckchen mit goldenem Rande liegt darauf und rundherum sind mehrere weiße, brennende Kerzen zu erblicken. Der Altar selbst und das Gebiet in seiner unmittelbaren Nähe zudem scheint mit der göttlichen Kraft des Heiligen Lichtes geweiht. Hier wurden scheinbar weder Kosten noch Mühen gescheut, um den Dienern des Lichtes einen würdigen Ort zu bieten, an welchem sie das Gebet sprechen und meditieren können.
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Das Lager der Druiden (von Sturmfeder)

Beitrag von Arcados am Mi Jun 28, 2017 5:40 pm

Das Lager hat den Schwerpunkt auf den Schutz des Mondbrunnens, der die verdorbenen Energien an der Küste von den Klippen fern hält. Die Druiden unterstützen die Wachstumsförderung, derer sich die beiden Treants im "Hain" angenommen haben. Die Grasfläche erstreckt sich über die gesamte Ebene, und auch die Bäume zeigen sich in einer regenerativen Phase.
Das Lager selbst besteht aus einfachen, wenigen Wurzelhöhlen, für gewöhnlich aber mit Schlafplätzen unter freiem Himmel. Zwischen all dem tummeln sich Irrwische und Feendrachen, als auch wenige Hippogryphen die zur Flug- als auch Kampfbereitschaft für die Legionsrichter ausgebildet sind.
Einige Vertreter des Zirkels kümmern sich um die Tierwesen.
Eine Mondpriesterin hält sich stets in der Nähe des Mondbrunnens auf, der zudem von weiteren Wachen der Legionsrichter und den Druiden stets bewacht wird.
Der kleine Krähenschwarm der Windruferin hockt zumeist verteilt im Hain und hält ihn ebenso unter wachsamer Beobachtung.
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Re: Beschreibung der Retterklippe

Beitrag von Arcados am Sa Jul 01, 2017 12:57 am

Beschreibung aktualisiert.
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