Bisherige Ereignisse [IC-Akte]

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Beitrag von Arcados am Do Jul 28, 2016 1:57 pm

Die bisherigen Ereignisse betreffend des Rabenfürsten seit dem Fall des Hauses Serdan.

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Die Rückkehr des Rabenfürsten

Beitrag von Arcados am Do Jul 28, 2016 2:46 pm

Wäre es wahrhaft töricht gewesen, davon auszugehen, dass Theoron von Serdans Geschichte mit dem Untergang seines Hauses ihr Ende findet, so gibt es dennoch noch jene Derer, welche jedwedes Maß an Brutalität und Grausamkeit noch weiter zu übersteigen scheinen.

Die Geschichte von Garrosh Höllschrei und den Kor'kron ist eine von diesen. So ist es nicht verwunderlich, dass sich  die Ressourcen von Löwenstein und den Klingen Tyrs auf den Horde-Allianzkrieg konzentrierten, als der Rabenfürst im Dunkeln verschwand. Gewiss ist eine Horde, welche die Welt beherrschen will und dazu auch noch die Mittel hat, eine wesentlich höhere Bedrohung. Manche Paladine wie Aurion Fuchsenberg waren jedoch nicht dieser Auffassung.

Während der Krieg im mittleren Kalimdor tobte, setzte der Ordensbruder seine Jagd auf den untergetauchten Theoron fort. Er musste etwas wissen oder ahnen, was uns anderen noch verborgen blieb, denn setzte er dem Rabenfürsten mit einem ungeahnten Eifer nach - und das nicht erfolglos. Doch letztendlich hat selbst der tapferste Paladin seine Grenzen, wenn er sich einem unsagbaren Bösen gegenüber sieht. Fuchsenbergs Befürchtungen bewahrheiteten sich und seine Erkenntnis kostete ihm letztendlich das Leben, als er in der direkten Konfrontation mit dem Rabenfürsten sein Leben ließ.


Dieser Sieg über die Diener des Lichts kostete Theoron förmlich aus. Direkt nachdem der Orden aus Durotar zurückkehrte ließ er keine Gelegenheit mehr aus, um die Diener des Lichts zu verspotten, zu verhöhnen und zu demütigen. Er verzerrte unsere Realität mit absurden Illusionen, füllte unsere Träume mit albtraumhaften Schatten und pflasterte unsere Wege mit den Leichen der vermeintlichen Unschuldigen. Seine elenden Raben verfolgten uns aus unerreichbarer Entfernung und ihr Krächzen ließ uns keinen Moment der Ruhe fassen. Mit jeder seiner Handlungen wollte er uns unsere Machtlosigkeit vor Augen führen, den mangelnden Schutz der Mauern der Stadt, die Schwäche des Lichtes, wie er uns immer einen Schritt voraus sein wird und wie uns unser Kodex und unsere eigenen Gesetze im Wege stehen.

Mit jeder seiner Handlungen wollte er uns zeigen, dass wir nur einfache Spielfiguren auf seinem Schachbrett sind. Seine Überheblichkeit würde bald seine Schwäche sein, denn die Klingen Tyrs ließen sich nicht so einfach zum Narren halten.
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Der Tempel im Schlingendorntal

Beitrag von Arcados am Do Jul 28, 2016 3:36 pm

Varithras Carraigh war ein Diener des Rabenfürsten. Einer von mehreren Hexenmeistern, welche Theoron von Serdan mit einer fanatischen und unbegreiflicher Hingabe folgten. Carraigh schien in gewisser Weise Andersons Platz eingenommen zu haben, auch wenn sie sich grundlegend unterschieden. Luke Anderson war ein sadistischer, grausamer Bastard, Varithras Carraigh ein intriganter, selbstgefälliger Scharlatan.

Er stellte den Gipfel des überheblichen Hohns des Rabenfürsten dar, als er direkt an die Tür der Ordensführung klopfte und einen trügerischen Pakt vorschlug. Schon in seinen vorherigen Provokationen versuchte der Rabenfürst immer wieder verdeckte Spuren zu einer Insel im Schlingendorntal zu legen. Varithras Carraigh tat dies nun direkt und bestätigte schamlos den Verdacht, dass es noch zwei weitere Artefaktringe gibt. Einer von ihnen befände sich in einem Tempel auf eben jener Insel im Schlingendorntal, auf welcher auch der Rabenfürst höchstselbst agiert.

Doch wie viele Tempel, Grabstätten und andere unterirdische und mythische Gewölbe in Azeroth war dieser hier auch mit einem magischen Schutz versiegelt. Ein Schutz, welcher sich nur mit der vereinten Macht von Licht und Teufelsmagie durchbrechen lässt. Ein Schutz, der nur von ihm und jenen geweihten Dienern des Lichts durchbrochen werden kann, welche über das nötige Wissen verfügen. Nur wir kamen in Frage.

Carraigh versuchte uns zu locken, einen vermeintlich gerechten Wettstreit um den Ring anzustreben, nachdem man das Schutzsiegel gebrochen hatte. Hinterrücks bereitete er dabei allerdings schon den Dolch vor, welchen er uns in den Rücken stoßen konnte, indem er einen Pakt mit den seinerzeit aktuellen Kriminellen und Reichsfeinden von Wolland Averys Miliz anstrebte.

Letztendlich wurde Varithras Carraigh gefasst und in das letzte Loch der Kerkergewölbe von Sturmwind geworfen. Aber die Gefahr, dass der Rabenfürst auch ohne die Hilfe der Klingen Tyrs an den zweiten Artefaktring gelangt, war zu groß. Letztendlich hatten wir einmal wieder keine Wahl. Doch dieses Mal würden wir aus dem Spielbrett Serdans ausbrechen. Mit einem getarnten Kriegsschiff der königlichen Marine, der SMS Schwertfisch, im Rücken und einem Zug der Garde von Löwenstein im Rücken besuchten wir die Insel. Es war nicht verwunderlich, von einem Schwarm dreiäugiger Raben sowie einer Streitmacht des Rabenfürsten empfangen zu werden. Hier einen Kampf zu starten hätte wohl beide Seiten komplett ausgelöscht.

Das Schutzsiegel ward gemeinsam gebrochen und zwei Eingänge öffneten sich. Eine närrische Annahme wäre es gewesen, dass der Rabenfürst uns nicht verraten würde. Doch wahrhaftig geschah es so nicht. Er und seine Begleitung, die "rote Dame" verschwanden in jenem Eingang, den nur sie passieren konnten und tappten dort in eine fürchterliche Falle, während wir tiefer in den Tempel vordrangen.
Die Eigenarten jener Gewölbe, welche Schätze bergen, sind Rätsel, Irrgänge, Wächter und Fallen, um sie vor Abenteurern, Plünderen und Grabräuber zu bewahren. Dieser Tempel jedoch schützte seinen Schatz jedoch nur vor den Dienern der Finsternis. So war es für uns als Männer und Frauen rechten Glaubens nicht schwer, die Hindernisse zu überwinden, welche sich uns in den Weg stellten.

Schließlich erwartete uns der Tempelwächter, dessen Finger der gesuchte Artefaktring zierte: Der Ring der roten Dame. Der Geist von Theorons Vater, des Hexenmeisters Arquintar von Serdan, war da gekettet an irdische Knochen und vom Untot befallen. Verflucht war er von einer unbekannten Macht nach seinem vermeintlichen Tode durch den Brand im Anwesen Serdans, ein rastloses Dasein als Wächter des Rings zu fristen, bis die Gefahr des Rabenfürsten für immer gebannt ist.

Arquintar hatte sehr viel Wissen. Wissen über die Macht der Ringe und den Verbleib des Dritten, des Rings des Reiters, welcher verborgen sein soll in einer verfallenen, kirchlichen Stätte im Reiche Sturmwinds. Sobald der Ring gefunden würde, hätte man endlich eine Chance, Serdan etwas entgegenzusetzen.

Der Ring der Dame würde im Tempel weiterhin verweilen, im sicheren Gemäuern des Tempels. Die Klingen Tyrs ließen Arquintar mit seiner Bürde, aber auch dem Versprechen der Erlösung zurück.
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Varithras Hinrichtung

Beitrag von Arcados am Do Jul 28, 2016 3:55 pm


Charles Montgomerys Entscheidung, wie und wo der gefasste Varithras Carraigh hingerichtet werden sollte, wurde ihm zum Verhängnis. Der Rabenfürst überlebte die Falle, welche ihm von Arquintar im Tempel gestellt wurde. In einem Akt der Rache, der Machtdemonstration und Einschüchterung befreite er seinen Diener und hinterließ nur Asche und Leichen.

Die Rechtwacht, ein Außenposten der Weststromgarnison, ist nun ein gezeichneter Ort.
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