[Alt] Geschehnisse im Königreich Sturmwind

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[Alt] Geschehnisse im Königreich Sturmwind

Beitrag von Arcados am Fr Aug 05, 2016 11:43 pm

Beinah überall im Reich ereigneten sich in den vergangenen Wochen sonderbare und unerklärliche Vorfälle und nahezu sämtliche militärischen Stützpunkte, deren Aufgabe es ist, das Umland zu schützen, sind durch das plötzlich Aufkommen von Kultisten, ihren Morden und abscheulichen Ritualen, Angriffen durch Gnolle oder das unheilige Wirken von Hexenmeistern derart ausgelastet, dass sich die zunächst vereinzelt auftretenden Vorfälle nun zu einer weitläufigen Bedrohung entwickelt haben.

Auch die Ländereien einiger Adelsfamilien sind gegenwärtig besonders von Morden, Überfällen und Verschleppungen vereinzelter Bürger betroffen. Unter anderem traf es hierbei die Baronien Darowan und Nebelwald, das Rittergut Brackwall und weitläufige Gebiete des Ostens von Elwynn.

Im Zuge eines Hilfeersuchens einer Familie aus dem Holzfällelager, das an die Kirche des Heiligen Lichts gerichtet wurde, hat sich der Orden der Klingen Tyrs der Suche nach den Kultisten angenommen und konnte einen ersten Teilerfolg verzeichnen. Die Ordensmitglieder sowie einige ihrer Verbündeten konnten während eines Rituals die vom Kult gefangenen Bürger befreien sowie eine große Anzahl an Kultisten töten. Jedoch gelang es den Kultisten dennoch, das Ritual zu Ende zu führen und ein grausamer, mächtiger Dämon wurde in diese Welt entlassen.
Aufgrund der Unterlegenheit gegen solch ein mächtiges Wesen zum Rückzug gezwungen, musste der Orden in Kauf nehmen, dass sowohl ein Teil der Kultisten, als auch der Dämon entkamen.

Seither scheinen die Übergriffe der Kultisten im Osten Elwynns zwar mehr und mehr versprengt und weniger zielgerichtet stattzufinden, doch ist längst nicht von einer Entwarnung auszugehen.

Derzeit werden seitens des Landgrafen Bernt von Schärf mit Hilfe der hauseigenen Truppen sowie einiger Getreuer Anstrengungen Unternommen, die Kultisten zumindest in einem Teil des Waldes aufzuspüren und für ihre Gräueltaten zur Rechenschaft zu ziehen.
Ähnliche Bemühungen erfolgen seitens des Hauses Wolfenberg auf der Baronie Nebelwald, welche allem Anschein nach zusätzlich mit einem weiteren Kult zu kämpfen hat.

Im Rotkammgebirge wird allgemein davon berichtet, dass die Gnolle wesentlich aggressiver sind, als sonst. Es gibt mehr Angriffe und Überfälle. Besonders betroffen sind Drei Ecken sowie die Burg Rotwehr im nordwestlichen Rotkammgebirge. Dort plagen nicht nur Ettins und Gnolle die Bewohner, sondern auch ein schlaf- und ruheraubendes Leuchten in den Bergen sowie Krieger in finsteren Rüstungen, welche die Dörfer überfallen.

Im Westen, Südwesten und Süden von Westfall liegen Berichte über Aufruhre, Entführungen und Krankheiten vor, welche die örtliche Bevölkerung schwer belasten. Ebenfalls über Sichtungen von einem seltsamen, grünlichem Wetterleuchten. Sir Ranem Feandan und einige Diener des Lichts widmen sich dieser Problematik jedoch.

Schlimmer noch: Einige der vermutlichen Entführungsopfer aus Westfall konnten von dem Orden der gekreuzten Klingen vom Hause Steinhof von Zar beim Altar der Stürme in der Brennenden Steppe gefunden werden, nachdem sie dort in einem ketzerischen Ritual geopfert wurden.

Nachdem in einer Versammlung von Angehörigen des Adels, des Klerus, der Armee sowie Vertreter der Kirin Tor die Lage erörtert wurde, reagierte die Armee mit der Aushebung einer neuen Einheit: Die 16. Kompanie unter Hauptmann Tjelvar Artorias. Weiterhin wurden Gegenkampagnen gegen die Weltuntergangsverkünder in den Straßen der Hauptstadt Sturmwind gestartet. Einzelpersonen, die Kirche des Lichts sowie Lady Delia von Löwenstein als Vertreterin des Adelshauses von Sturmwind wirken den ketzerischen Pamphleten mit Flugblätter im Namen des Lichtes und des Königreichs entgegen.

Dennoch sind die Auswirkungen der gegenwärtigen Lage deutlich spürbar. Die Gegenpropaganda und sämtliche Aufrufe, Ruhe zu bewahren und Vertrauen in seine Majestät und die Armee zu haben, mögen zwar ihre Wirkung zeigen. Doch ist die Bevölkerung weiter durch die vorangegangenen Ereignisse, die Untergangsverkünder und aufkeimende Gerüchte von einem bevorstehenden Krieg weiterhin stark beunruhigt. Lediglich eine Panik vermochten die Bemühungen bislang zu vermeiden.

Weitere Auswirkungen sind die rapide ansteigenden Preise insbesondere für Nahrung, Rohstoffe sowie Rüstungen und Waffen. Die Nachfrage scheint das Angebot deutlich zu übersteigen.

Erste Gerüchte in der Landbevölkerung machen die Runde, die dringlichst dazu raten, die Ernte einzuholen und Vorräte anzulegen. Auch den Adligen und Kaufleuten des Reiches dürften diese Gerüchte nicht verborgen bleiben.
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