Burg Rotwehr - Beschreibung am Tage nach der finalen Schlacht

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Burg Rotwehr - Beschreibung am Tage nach der finalen Schlacht

Beitrag von Astaria am Sa Aug 27, 2016 7:30 pm

Noch immer weist die Burg deutliche Kampfschäden auf, wenngleich alles getan wurde, um die Außenmauer wieder zu befestigen. An einem der Türme, welcher während des ersten Angriffes einstürzte, ist mittlerweile ein hölzernes Gerüst aufgebaut worden, wenngleich die Turmmauern erst bis auf eine Höhe von zwei Metern gezogen worden sind. Für weiteres wird der Steinbruch wohl zunächst entsprechendes Material fördern müssen. Die Schmiede in der Vorburg ist wieder vollständig intakt und aus dem Schornstein dringt beständig der Rauch des Schmiedefeuers, während von dort beständiges Hämmern zu hören ist. Auch die Stallungen wurden vollständig repariert, doch viele der Ställe stehen nun leer nach den zahlreichen Verlusten auch an Reittieren. Bei Lager- und Gesindehaus jedoch wurde bloß der grobe Schutt entfernt allem Anschein werden diese Gebäude zunächst gänzlich abgerissen werden müssen, um wieder stabile und ansehnliche Nebengelasse zu schaffen.

Und obwohl so erst einmal die gröbsten Spuren der vergangenen Wochen beseitigt, vielleicht auch aus dem Grund des heutigen Anlasses bloß kaschiert wurden, so sind die Zeichen der wochenlangen Kämpfe dennoch hier und dort zu erblicken.

Was die Anzahl der Männer im Wams der goldenen Löwen anbelangt, so dürfte dem geneigten Beobachter auffallen, dass die Wehrgänge, Türme und Posten nun wieder vollständig von ihnen besetzt sind. Wie die Runde gemacht haben dürfte, wurde der Löwenpass freigelegt und die Verstärkung des Fürsten Theleon hat – nach eigenen harten Kämpfen und Verlusten im Westen Löwensteins – die Rotwehr erreicht, um die Mannstärke wieder zu erhöhen und den ermatteten, verwundeten und erschöpften Streitern Sir Vadrics einige Tage der Ruhe zu schenken, ehe schließlich auch noch das Portal in der Brennenden Steppe geschlossen werden muss, auf dass die Dämonen nicht erneut in diese Land einfallen.

Doch obgleich der Krieg noch nicht beendet ist, haben die Bediensteten sich alle Mühe gegeben, die lädierte Feste für den heutigen Tag trotz der Beschädigungen festlich herzurichten. Die Fahnen Löwensteins flattern im Wind auf den intakten Türmen.
Und von den Zinnen der Hauptburg hängen für den heutigen Tag nebeneinander nicht allein die Banner Löwensteins und der Allianz, sondern in gemeinsamer Eintracht auch jene der Häuser Altstein, von Schärf, Silberfels, Grauenfurt, Latharial, var Dorren, Lankester und Ährweiler sowie jene der Kirche des Heiligen Lichts, der Silbernen Hand, der Klingen Tyrs, der Exodar, der Wildhammer-Zwerge, der Quel'dorei, der Illidari, der Kirin Tor und gar der Schwarzen Klinge.

In der Hauptburg an der großen Tafel wurde ein großes Buffet angerichtet, das gemäß der Vorratslage zugegeben nicht ganz so üppig ausfällt, wie man es vom Fürstenhaus gewohnt ist. Doch hat sich der Koch nebst Küchenpersonal größte Mühe gegeben, aus den vorhandenen Nahrungsmitteln und den von Fürst Theleons Truppen mitgeführten Gütern eine Tafel gefüllt mit gebratenem Fleisch, Schinken, Häppchen, Brot, Wurst, Käse, Obst und sogar mehreren Kuchen zu zaubern. Davon abgesehen wurde der hochheilige Weinkeller Sir Vadrics auch um so einiges erleichtert: Bier, Wein, Met, Wasser, verschiedene Säfte und Tee stehen bereit.
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